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 Redewendungen und ihre Bedeutungen

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BeitragThema: Redewendungen und ihre Bedeutungen   Fr 7 Okt - 3:57:29

Mein Name ist Hase – ich weiß von nichts!

Diese Redewendung hat - wer hätte das gedacht - gar nichts mit Meister Lampe zu tun. Es geht auf einen Mann namens Victor von Hase zurück, der 1855 angeklagt war, einem Freund, der einen Studenten bei einem Duell erschossen hatte zur Flucht verholfen zu haben. Vor Gericht wurde er dazu befragt und erwiderte "Mein Name ist Hase - ich weiß von nichts!". Dieser Satz hatte sich danach als Redewendung etabliert.
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BeitragThema: Re: Redewendungen und ihre Bedeutungen   Fr 7 Okt - 3:58:37

Geld auf den Kopf hauen

Wenn man sein Geld auf den Kopf haut, lässt man es sich so richtig gut gehen. Schon im Mittelalter hatten die Münzen Kopf und Zahl. Kam die Rechnung, war es üblich, die Zahl nach oben zu legen. So lag die Kopfseite unten. Man hat also das Geldstück auf den Kopf gehauen.
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BeitragThema: Re: Redewendungen und ihre Bedeutungen   Fr 7 Okt - 20:37:16

Warum ist einem etwas Wurst?

Früher kam alles, was man vom Schwein nicht mehr verwerten konnte, kleingehäxelt in die Wurst. Heute ist das ja vielfach auch noch so. Dadurch war alles in der Wurst, was am Schwein egal war. So kann man sich vorstellen, dass bei der Frage, ob etwas wichtig oder unwichtig ist, die Antwort kam: "das ist so unwichtig, wie das in der Wurst."
Irgendwann war alles Unwichtige Wurst und wenn dann was egal (eben unwichtig) war, dann war es Wurst.

Über den grünen Klee loben

Diese Redewendung stammt aus der Zeit in der die Gräber überwiegend oder ausschließlich mit Klee bepflanzt wurden und man über den darunter liegenden nur noch Gutes zu berichten hatte. Wurde der Verstorbene übertrieben gelobt, so wurde er über den grünen Klee gelobt.
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BeitragThema: Re: Redewendungen und ihre Bedeutungen   Sa 8 Okt - 19:52:49

Tuten und Blasen

Von einem Menschen, dem wir rein gar nichts zutrauen, sagen wir: "Der hat von Tuten und Blasen keine Ahnung!"
Diese Redewendung stammt aus dem Mittelalter: wer zu nichts Nutze war und keine Ausbildung hatte, wurde Nachtwächter. Alles, was man dafür können musste: wach bleiben und in’s Horn blasen (oder tuten). Wer selbst dafür zu dumm war, der hatte von gar nichts eine Ahnung.

Spinnen am Morgen, Kummer und Sorgen

Dieses Sprichwort hat aber nun so gar nichts mit den kleinen achtbeinigen Krabbeltierchen zu tun. Es bedeutet vielmehr, dass früher nach der Arbeit das Spinnen in der Wohnstube als angenehme Freizeitbeschäftigung gesehen wurde. War man allerdings gezwungen bereits früh mit dem Spinnen zu beginnen, so verdiente man mit dieser Arbeit seinen Lebensunterhalt und der wurde damals mehr als kärglich entlohnt.

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BeitragThema: Re: Redewendungen und ihre Bedeutungen   So 9 Okt - 18:25:40

Mit Fug und Recht

Das sagt man immer wieder und weiß eigentlich nicht was man da sagt
Also "Recht" kennt jeder, aber was ist "Fug"?
Das Wort „Fug“ kommt aus dem Mittelhochdeutschen. Es wurde ursprünglich "vuoc" geschrieben und bedeutete "etwas, das erlaubt ist". Wir verwenden heute noch andere Wörter, die daraus resultieren. Zum Beispiel "Befugnis“ und „unbefugt". Und etwas, das nicht erlaubt ist, ist "Unfug".

Kalte Füße bekommen

Wenn sich jemand etwas vorgenommen hat und es dann doch nicht umsetzt, weil ihm nicht wohl bei der Sache ist, dann spricht man davon, dass er kalte Füße bekommt. Aber was hat ein Rückzieher mit kalten Füßen zu tun?
Der Ursprung dieser Redewendungen kommt aus England und zwar aus der Welt des Glücksspiels. Weil das Kartenspielen um Geld früher verboten war, zogen sich die Glücksspieler in (damals nicht wirklich angenehme oder gar beheizbare) Keller zurück. Wenn man hier zusammen beim Kartenspiel gesessen hat und jemandem bei zu hohem Einsatz das ganze Spiel zu riskant wurde, so kam er mit der Ausrede, er müsse sich die Füße vertreten weil diese ihm kalt geworden sind. Somit konnte er sich seinen Gewinn sichern ohne nicht noch mal spielen zu müssen. Und so wurde der Ausdruck "Kalte Füße bekommen" im Laufe der Zeit zu einer Redensart, wenn man sich aus einer unangenehmen Situation davon stehlen wollte.
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BeitragThema: Re: Redewendungen und ihre Bedeutungen   Di 11 Okt - 4:59:31

Jemanden abblitzen lassen

Man kann aktiv jemanden abblitzen lassen, was bedeutet, man erwidert seine Annäherungsversuche nicht – oder man blitzt passiv bei jemandem ab, was soviel heißt wie: man hat keine Chance auf ein Date. Aber woher stammt diese Redensart, die etwa 200 Jahre alt ist?

Eine Blitzerscheinung bei den noch reichlich untauglichen Gewehren des frühen 19. Jahrhunderts hat bei dieser Redensart Pate gestanden. Es liegt nämlich das Missgeschick vom Zünden des Pulvers auf der Gewehrpfanne zugrunde, ohne dass der Schuss losgeht. Die Lunte brennt zwar ab, aber das Pulver verpufft nur in einem Feuerblitz, ohne dass die Patrone abgeschossen wird. Dann sprach man davon, dass das Gewehr abblitzte.

In der Umgangssprache wurde später auch das Ableiten von Blitzen durch sogenannte "Blitzableiter" als "abblitzen lassen" benannt. Oder die Meteorologen sagen bei einem Gewitter, wenn mit der Zeit die Blitze nachlassen: "Der Himmel hat abgeblitzt".

Für’n Appel und ‚n Ei

Diese Redewendung kommt aus dem niederdeutschen Dialekt, wo es ursprünglich hieß "etwas für’n Appel und ‘n Ei kaufen". Aber seit wann kann man mit Äpfeln und Eiern bezahlen?

Sind Gegenstände in großen Mengen vorhanden, kosten sie meist nicht viel. Auf einem Bauernhof gibt es zum Beispiel viele Lebensmittel - wie Äpfel und Eier. Weil der Bauer davon ziemlich viele hat, kann er sie für einen geringen Preis verkaufen. Darum sagt man, wenn es irgendwo günstige Angebote gibt, dass sie für einen Apfel und ein Ei zu kaufen seien.

Das bedeutet folglich ganz einfach: etwas für wenig Geld – also spottbillig - kaufen – oder auch: ein Schnäppchen machen.
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